Potsdam: Neustipendiaten beim Einführungswochenende
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| Neustipendiaten vorm Truman-Haus in Potsdam |
147 neu aufgenommene Stipendiaten haben sich für ein Einführungswochenende in Potsdam am Hauptsitz der Stiftung für die Freiheit eingefunden. Erstmalig waren auch 25 Probestipendiaten dabei, also Stipendiaten, die gerade das Abitur abgelegt haben und am Beginn ihres Studiums stehen.
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| Irmgard Schwaetzer |
Zu Beginn der Tagung wurden alle "Neuen" in der Geschäftsstelle mit einem kleinen Imbiss empfangen und von
Irmgard Schwaetzer, Mitglied des Vorstands und Vorsitzende des Auswahlausschusses der Stiftung für die Freiheit, begrüßt. Danach ging es mit Bussen zu dem wunderschön gelegenen
Inselhotel Potsdam-Hermannswerder.
In den folgenden zwei Tagen wurden die neuen Stipendiaten mit den verschiedenen Bereichen der Stiftung bekannt gemacht. Von besonderem Interesse war natürlich die Vorstellung der vielfältigen Möglichkeiten der Eigeninitiative und Selbstorganisation seitens der Stipendiaten durch die Arbeitskreiskoordinatoren und dem Sprecherrat.
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| Petra Weckel (Leiterin Begabtenförd.), Rolf Berndt, Marie-Luise Wohlleben (früher Leiterin Begabtenförd.), Burkhard Scholz, Nadja Kamdem Kamdem und Dorothea Sterz präsentieren die Einnahmen der Spendensäule |
Einer der Höhepunkte des Wochenendes: die Öffnung der Spendensäule für die Initiative "Lebenschancen Malawi" die durch Stipendiaten der Stiftung vor einigen Jahren ins Leben gerufen wurde und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten a.D. Walter Scheel steht.
Burkhard Scholz, Inhaber des Inselhotels, war so begeistert von der Idee, dass er sich spontan bereit erklärt hatte, die Initiative durch das Aufstellen einer Spendensäule und Auslegen von Flyern tatkräftig zu unterstützen.
Rolf Berndt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung, dankte den Stipendiaten für ihr Engagement.
Das Projekt Lebenschancen Malawi möchte dazu beitragen, durch gezielte Ausbildungsmaßnahmen für traditionell praktizierende Hebammen (TBAs - Traditional Birth Attendants) die Mütter- und Kindersterblichkeit im Distrikt Nkhotakota in Malawi zu reduzieren. Die Schulungen sollen den Hebammen nicht nur medizinische Kenntnisse zu Schwangerschaft und Geburt vermitteln, sondern sie auch für Themen wie Familienplanung und HIV/AIDS sensibilisieren. Malawi selbst zählt zu einem der ärmsten Länder der Erde. Die Gefahr für eine Frau bei der Geburt ihres Kindes zu sterben ist dort rund 200 Mal größer als in Deutschland und bereits 15% bis 20% der Bevölkerung sind mit dem HIV-Virus infiziert.
Renate Brassat
Begabtenförderung der Stiftung Mehr zum
Projekt Lebenschancen Malawi Hochaufgelöste Bilder zum Download:Gruppenbild Neustipendiaten I Gruppenbild Neustipendiaten II Gruppenbild Probestipendiaten