In Erinnerung an den Liberalen Ignatz Bubis vergibt die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit seit 2001 das Ignatz-Bubis-Stipendium. Bubis war seit 1997 Mitglied des Stiftungskuratoriums. In dieser Funktion setzte er sich in zahlreichen Veranstaltungen mit seinen Vorträgen und Diskussionsbeiträgen für Menschenrechte und Minderheiten, für politische Kultur, für Toleranz und Versöhnung ein.
Das Stipendium wird alle zwei Jahre an Promovierende aus Deutschland oder Israel vergeben, die ein Thema im liberalen, auf die Verständigung von Juden und Christen gerichteten Sinn behandeln.
Das Stipendium unterliegt dem regulären Auswahlverfahren. Es gelten die allgemeinen Bewerbungsunterlagen für Promovierende.
Bewerbungen auf dieses Stipendium sind herzlich willkommen.
Bisher erhielten das Bubis-Stipendium (Thema der Dissertation):
Dr. Sebastian Panwitz: Die Gesellschaft der Freunde 1792-1935 - Berliner Juden zwischen Aufklärung und Hochfinanz
Inbal Steinitz: "Der Kampf jüdischer Anwälte gegen den Antisemitismus: Die strafrechtliche Rechtsschutzarbeit des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens(1893-1933)"
Julian Voloj Dessauer: "Wi ken ich singen?" Das jiddische Werk Katzenelsons 1940-44
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